5. August 2026

Verbindungskanal braucht kein Planfeststellungsverfahren!

Dass für den Neubau der Drehbrücke im stadtbremischen Überseehafen eigens ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden soll, ist bereits schwer nachvollziehbar. Noch weniger verständlich ist jedoch die Forderung des Bremer Umweltressorts und des Bremerhavener Umweltschutzamtes, für die Sanierung des Verbindungskanals in den Havenwelten ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen. 

Thorsten Raschen, MdBB, Fraktionsvorsitzender: „Sowohl in der Landesregierung als auch in der Bundesregierung wird die Baubeschleunigung eingefordert. Und beim Verbindungskanal sollen nur die Kajen saniert werden. Die Forderung nach einem Planfeststellungsverfahren in diesem Prozess ist schädlich für den Standort Bremerhaven. Solche Spielereien der Verwaltungen sind Gift für den Tourismus in Bremerhaven und die Sail 2030. Die jeweiligen Spitzen der beiden Behörden haben jetzt die Gelegenheit, diesen Unfug schnell zu stoppen und damit einer zeitnahen Sanierung des Verbindungskanals nicht mehr im Weg zu stehen.“

Thorsten Raschen

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