10. Februar 2026

Schulessen nicht zu bezahlen ist inakzeptabel

„Nach der Meldung über ausstehende Beträge von mehr als 23 Millionen Euro im Bereich des Unterhaltsvorschusses, muss die Öffentlichkeit nun zur Kenntnis nehmen, dass sich eine Vielzahl von Eltern auch von der Zahlung des Essensgeldes für ihre Kinder drückt“, empört sich die Bildungspolitische Sprecherin der CDU Fraktion.

Die Stadt leistet finanziell trotz sehr angespannter Haushaltslage schon einen sehr großen Beitrag, um die Kosten von nur 35 Euro für 20 und mehr Mahlzeiten so erträglich niedrig wie möglich zu halten. Die Zahl 30.000 Euro wird zudem tatsächlich weit überschritten.

„Ich finde es unglaublich“, so von Twistern, „dass Eltern wirklich die Unverfrorenheit besitzen, sich auf Kosten der Allgemeinheit vor der regelmäßigen Zahlung zu drücken, wohl wissend, dass ihre Kinder jeden Mittag eine vollständige Mahlzeit erhalten.“ Umso skandalöser stellt es sich dar, wenn man die Hilfe des Staates angeboten bekommt und zu nachlässig ist, um z.B. einen Bildungsgutschein oder andere Hilfe zu beantragen.

Von Twistern: „Hier ruhen sich Eltern nicht nur auf dem „Good Will“ und dem Rücken anderer aus, sondern sie vernachlässigen ganz entschieden auch die soziale Verantwortung für ihre Kinder!“

Die CDU fordert, so wie im Bereich des Unterhaltsvorschusses, ein unnachgiebiges Vorgehen gegen die säumigen Zahlungspflichtigen und gibt zu bedenken, dass ein Lastschriftverfahren, wenn auch mit höherem Arbeitsaufwand für die Ämter verbunden, zu regelmäßigeren Zahlungen führen könnte.

Irene von Twistern

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