Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen begrüßt die deutliche Unterstützung aus der Bremerhavener Wirtschaft für eine unbefristete Regelung der verkaufsoffenen Sonntage in den Havenwelten. Handelskammer, die Marketinginitiative der Bremerhavener Quartiere sowie das Mein Outlet & Shopping-Center Bremerhaven sprechen sich unmissverständlich für den Erhalt der bislang möglichen 20 Sonntagsöffnungen im Jahr aus.
„Es ist ein starkes Signal, dass sich die lokale Wirtschaft so geschlossen hinter die bestehende Regelung stellt“, erklärt Thorsten Raschen, Bremerhavener Abgeordneter der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. „Die Sonntagsöffnungen sind seit eineinhalb Jahrzehnten gelebte Praxis, sorgfältig abgewogen und bewährt. Jetzt geht es darum, diese erfolgreiche Regelung endlich dauerhaft rechtssicherauszugestalten. Hierzu haben der Bremerhavener Oberbürgermeister und Magistrat den Senat bereits im Oktober aufgefordert. Ich erwarte, dass sich die Bremerhavener Abgeordneten von SPD, Grünen und Linken endlich mit Nachdruck dafür einsetzen.“
Raschen betont, dass die verkaufsoffenen Sonntage ein wichtiger Baustein für die Attraktivität des touristischen Gesamtangebots in den Havenwelten seien. „Von ihnen profitieren nicht nur der Einzelhandel, sondern auch Gastronomie, Hotellerie und kulturelle Einrichtungen. Wer den Tourismusstandort Bremerhaven stärken will, darf dieses Instrument nicht leichtfertig infrage stellen.“
Zugleich verweist Raschen auf den interkommunalen Wettbewerb: „Bremerhaven steht im direkten Wettbewerb mit Cuxhaven und anderen umliegenden Ferienorten. Dort sind Sonntagsöffnungen ebenfalls möglich. Wenn wir dies hier nicht weiterführen, verschaffen wir der Konkurrenz einen unnötigen Vorteil.“
Für die CDU-Fraktion ist daher klar: Die bestehende Regelung, die zum 31. März 2026 ausläuft, muss entfristet werden. Dazu hat die Fraktion bereits im Dezember einen Antrag eingebracht (Drs. 21/1522). „Noch besser wäre es, den Stadtgemeinden perspektivisch mehr Entscheidungsspielraum zu geben“, so Raschen. „Die Kommunen wissen selbst am besten, was für ihren Standort sinnvoll ist. Bremerhaven braucht Verlässlichkeit und Planungssicherheit – keine neuen Debatten über ein längst funktionierendes Modell.“