Koalition will sicherheits- und friedenspolitische Bildung an Bremerhavener Schulen stärken

Koalition will sicherheits- und friedenspolitische Bildung an Bremerhavener Schulen stärken

In der gestrigen Debatte der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven über die Einführung der gelben Solidaritätsschleife ist auch die sicherheits- und friedenspolitische Bildung an Schulen thematisiert worden. Die Fraktionen von SPD, CDU und FDP greifen dieses Thema auf.

Ziel ist es, bestehende Informationsangebote zu Fragen von Sicherheit, Frieden und internationaler Verantwortung für Bremerhavener Schulen stärker sichtbar zu machen und ihre Nutzung zu unterstützen.

Dazu gehören unter anderem Informationsangebote von Jugendoffizieren der Bundeswehr. Jugendoffiziere informieren seit vielen Jahren bundesweit über sicherheitspolitische Themen, internationale Konflikte sowie die Rolle Deutschlands in internationalen Bündnissen und stehen für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

Gleichzeitig halten die Koalitionsfraktionen es für wichtig, dass junge Menschen sicherheits- und friedenspolitische Fragen auch aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen können – etwa aus Wissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung oder aus zivilgesellschaftlichen Organisationen.

„Gerade angesichts der aktuellen internationalen Entwicklungen ist es wichtig, dass politische Bildung auch Fragen von Sicherheit, Frieden und internationaler Verantwortung aufgreift“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Sönke Allers (SPD), Thorsten Raschen (CDU) und Bernd Freemann (FDP). „Gespräche mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen können Schülerinnen und Schülern helfen, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.“

Schulen behalten dabei selbstverständlich ihre pädagogische Verantwortung. Ziel ist es, dass entsprechende Informationsangebote künftig häufiger genutzt werden und Schülerinnen und Schüler sich stärker mit Fragen von Sicherheit, Frieden und internationaler Verantwortung befassen können. Der Stadtrat für Schule und Kultur wird gebeten, eine dementsprechende Vorlage zur politischen Beratung einzubringen.

Thorsten Raschen

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